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1 Jahr

Ein Jahr. Mit ihr. Es gab Momente, in denen ich nicht geglaubt hätte, dass wir dieses Jubiläum erreichen. Es war ein tolles Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Ich habe ihr mein Herz geschenkt und will es niemals mehr anderweitig verschenken.

Ich nehme mir den Tag frei und wir entfliehen dem Alltag. SIE hat wieder eine Überraschung geplant und ich gebe mich nur zu gern in ihre tollen Hände. Wieder geht es in einen Zoo. Wer das hier regelmäßig liest, der könnte denken, dass wir nichts anderes tun, als Zoos zu besuchen. Das stimmt so natürlich nicht, obwohl es tatsächlich oft auf dem Programm steht. Das macht mir aber gar nichts, denn ich genieße diese Momente mit ihr aus vollen Zügen. Außerdem hole ich jahrzehntelange Zooabstinenz nach und dies in bezaubernder Gesellschaft.

Der Tag ist wie gemalt. Besseres Wetter wird diese Woche nicht sehen. Und wir sitzen kurzärmelig bekleidet im Auto und reiten der Sonne entgegen. Ein toller Tag wartet auf uns. SIE ist ganz SIE selbst und ich genieße das. Ihren puren Zauber, dem ich immer wieder ganz und gar verfalle, wenn ich denn in diesen Genuß komme.

Als wir ankommen, machen wir uns sofort auf den Weg. Diesen Zoo hat SIE zuletzt mit ihrem Ex-Freund besucht. Der Ex, der so viel angerichtet hat. Doch heute gibt es keine negativen Gedanken. Die Sonne strahlt mit uns um die Wette und auch die Tiere sind gut aufgelegt. Zwischenzeitlich denke ich ein Jahr zurück. Am Tag unseres ersten persönlichen Zusammentreffens bin ich schon lange vorher nervös. Der Tag scheint lange zurückzuliegen, doch ich erinnere mich noch gut. Es war ein düsterer Tag, der letzte Schnee des Jahres spielte sich noch einmal auf. Wenn ich kurzärmelig durch den Zoo laufend daran denke, muß ich noch breiter grinsen. Wie sich die Zeiten doch ändern. Wir verbringen über 4 Stunden im Zoo, bis unsere Füße schmerzen. Erschöpft, aber glücklich machen wir uns auf den Heimweg.

Zuhause gebe ich ihr meine kleinen Geschenke, die ich zwar mit Bedacht und viel Liebe gekauft habe, doch die meine Gefühle zu ihr gar nicht ausdrücken können. Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns fertig, um richtig schön essen zu gehen. Ein feines Sushi-Restaurant wartet auf uns. Erst sitze ich neben ihr und küsse SIE. Wieder ein Zeitsprung genau ein Jahr zurück. Auch da saßen wir nebeneinander. Und auch da küssten wir uns. Und schon da war ich über beide Ohren verliebt. Wieder muß ich lächeln…

Der Abend ist wunderschön. Vor allem fühlt er sich wieder richtig romantisch an. Bei den ganzen Problemen mit ihren Dämonen ist diese Romantik oftmals etwas auf der Strecke geblieben. Aber nicht heute. Heute gibt es keine Dämonen. Nur SIE. Und SIE strahlt mich an mit dem schönsten Lächeln, das es gibt. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich diese Momente mit ihr genieße. Genau davon will ich mehr. Es muß nicht das teure Restaurant sein, SIE ist es, die ich will. Die unverfälschte, pure, süße und unglaubliche SIE. Dieser Mensch, in den ich mich genau 1 Jahr zuvor verliebt habe.

Den späten Abend verbringen wir glücklich, satt und erschöpft auf dem Sofa und ich kann viel befreiter von unserer Zukunft träumen. Dieser Tag und vor allem der Abend ist für mich ein Vorgeschmack auf weiterer wundervolle Jahre. Dementsprechend schlafe ich um Einiges sorgenfreier als sonst.

Der Büroalltag holt mich leider wieder ein am nächsten Tag. SIE ist vor mir wach und ich kann mich gar nicht von ihr trennen. Es muß aber sein. Leider. Ich kann es schon gegen Mittag nicht erwarten, SIE wieder zu sehen. Irgendwann eile ich nach Hause, einem tollen Wochenende entgegen, der Fortsetzung des wunderbaren Tages.

SIE liest diesen Blog regelmäßig, doch vieles hier ist ihr zu negativ. SIE wertet das Geschriebene als persönlichen Angriff, auch wenn mir Nichts ferner liegt. Für mich ist er eigentlich das einzige Ventil für meine Gefühle, denn ich habe Niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. Ich habe mir fest vorgenommen diesen Tag in einen positiven Blogeintrag zu füllen und hier festzuhalten. Allerdings muß ich genau jetzt enden, damit der Eintrag auch positiv bleibt und der Eindruck eines wunderschönen Jahrestages nicht noch nach unten gezogen wird. Es war schön, wunderschön. Das kann ich sagen und das will ich noch einmal ausdrücklich festhalten. Was mich jetzt erwartet, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
21.3.14 21:07
 
Letzte Einträge: Von Haifilmen und alten Gewohnheiten, Die Rückkehr des zerdenkenden Kopfes, Bilder, Es schlägt noch, (Digitale) Reise in die Vergangenheit, Endspurt


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