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Rückblick: Reißverschluss nach Pawlow

Als wir uns kennenlernten waren wir uns schnell sehr nah. Ich habe meine Reaktion auf SIE schon mal als Liebe auf den ersten Blick beschrieben. Ich sah SIE vor der spanischen Bar auf mich zukommen und war hin und weg. Damals noch sehr aufgeregt, aber eben auch hin und weg. Und bis heute hat sich dieses Gefühl gehalten, ist sogar noch gewachsen und hat sich mit einer wunderbaren Vertrautheit und Nähe gemischt. Einfacher ausgedrückt: es hat sofort gefunkt. Ich glaube, dass es ihr auch so ging, denn auch körperlich konnten wir schon in der ersten Zeit die Finger kaum voneinander lassen.

Eine Sache werde ich wohl nie vergessen. SIE schmiegt sich immer an mich auf dem Sofa, ich habe einen Arm um SIE gelegt. Ich genieße SIE in vollen Zügen und SIE mich auch, glaube ich. Ihr Duft, ihre Wärme und ihr wunderschönes Gesicht in meiner Nähe laden mich zum Küssen ein. Irgendwann werden die Küsse intensiver und ich spüre ihre Hände auf meinem Körper. Und dann tut SIE es: ganz langsam macht SIE den Reißverschluss meines Kapuzensweaters auf. Dabei schaut SIE mich mit ihrem unnachahmlichen Lächeln an. Beinahe herausfordernd funkeln mich ihre Augen an. Nachdem SIE den Reißverschluss ganz geöffnet hat, sind ihre Hände auf meinem T-Shirt, unter meinem T-Shirt und mein Herz schlägt wieder Purzelbäume. Danach wandern ihre Hände weiter und ich genieße SIE, wie ich noch nie in meinem Leben genossen habe. Es ist wunderschön, mit der Frau zu schlafen, die man von ganzem Herzen liebt und der Reißverschluss meines Kapuzensweaters ist mein ganz persönliches Vorspiel. Sobald wir an dieser Stelle angekommen sind, bin ich jedes Mal im Stadium der höchsten Erregung.

Ich war innerhalb kürzester Zeit so süchtig danach und so konditioniert, dass ich immer einen solchen Sweater trug, wenn SIE bei mir war. Ich erinnere mich noch genau, dass SIE mich ein Mal fragte, ob mir nicht warm sei. Mir war an diesem Tag tatsächlich warm, aber dennoch wollte ich diesen Moment so sehr erleben, dass es gar nicht in Frage kam, dass ich den Pulli auszog. Ich kam mir schon vor, wie der Pawlowsche Hund: ich reagierte nicht auf ein Glöckchen, sondern auf ihre Hände am Reißverschluss meiner Jacke. Ganz schön albern, oder?

Nach einiger Zeit machte SIE die Sache mit meinem Pulli nicht mehr und irgendwann erzählte ich ihr davon. SIE hatte gar nicht registriert, dass ich genau dies so sehr genossen hatte. Irgendwie ist die Sache dann im Sande verlaufen. Mittlerweile achte ich auch nicht mehr darauf, ob ich nun einen Reißverschluss an meinem Sweater habe oder nicht, wenn ich neben ihr sitze. Dennoch werde ich wohl nie dieses Gefühl vergessen, das SIE damals bei mir ausgelöst hat. Von den ganzen wunderschönen Gefühlen und Erlebnissen, die ich mit ihr verbinde, gehört dies zu meinen liebsten. Es wartet darauf, aus meiner persönlichen Topliste von neuen Erlebnissen und Empfindungen, die ich mit ihr habe, verdrängt zu werden. Auch wenn das geschehen sollte: einen Platz in meinem Herzen wird diese Erinnerung immer haben, egal ob SIE nun profan klingt oder nicht. Ist nicht vielleicht gerade dies das Wunderbare an der Liebe? Dass SIE aus profanen Dingen, wie Reissverschlüssen etwas Besonderes machen kann? Ich glaube schon! Genau, wie ich immer an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt habe.
24.6.13 15:18
 
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